Ide und Rößler siegen im ersten Sunday-Caddy-Cup-Rennen

Sonntag, 21.8.2016 in Spa-Francorchamps: Sieben hartgesottene SD-Piloten treffen sich zum ersten Lauf im neuen, Community-internen Sunday-Caddy-Cup (iRacing ) – ein neues Format mit einem 25-minütigen Sprintrennen und einem 45-minütigen Hauptrennen, welches trotz relativ geringer Teilnehmerzahl eine Menge Spannung versprach: und dieses Versprechen konnte durchaus eingehalten werden. “MHIR” Ingo Lutz stellte seine Schnelligkeit ebenfalls unter Beweis – allerdings nicht in iRacing, sondern auf der realen Autobahn und sammelte fleißig Punkte für Flensburg statt fürs Safety-Rating… und Neu-Mitglied Andreas Luther konnte aus terminlichen Gründen leider nicht teilnehmen, weshalb von den ursprünglich angepeilten neun Teilnehmern die glorreichen Sieben zum Premieren-Event antraten.

Im Sprintrennen holte (wie nicht anders zu erwarten war) sich Harald Ide mit einer überragenden Bestzeit die erste Pole der Saison. Klar dahinter das Feld mit Friedrich Ladits, Noah Nevi, Jürgen Ecken, Ralph Barth, Martin Rössler und Steve Lober. Vom (stehenden) Start weg zog Harald Ide dann auf und davon und ließ die Konkurrenz nur das (breite) Heck seines Caddy sehen – ein ungefährdeter Sieg war die Folge. Martin Rößler und Friedrich Ladits komplettierten das Podium, beide kaum eine Sekunde voneinander getrennt. Mit relativ großem Abstand dahinter folgten Noah Nevi und Jürgen Ecken. Steve Lober, von den Zeiten her eigentlich auch ganz vorne dabei, leistete sich beim Start einen zu lockeren Gasfuß – mit der Folge, dass er noch einmal die Boxen besuchen durfte und dadurch weit nach hinten geworfen wurde. Noch schlimmer erwischte es Ralph Barth, der aufgrund technischer Probleme aus dem Rennen genommen wurde, damit Letzter wurde und auch im Mainrace nicht mehr antreten konnte.

Ein ähnliches Bild gab das Qualifying für das Hauptrennen ab: Ide vor Lober, Ladits und Rößler – Ecken und Nevi schonten sich für das Rennen und verzichteten auf eine Qualirunde. Doch die Abstände zwischen den Protagonisten waren diesmal deutlich geringer und so gings auch ins Rennen: Lober und Ladits üben ordentlich Druck auf Ide aus, der dem Druck offensichtlich nicht gewachsen ist und auf P3 zurückfällt. Ein vorgezogener Boxenstop von Ide und Ladits entzerrt den spannenden Kampf um die Spitze. Ladits konnte sich über einige Führungsrunden freuen, dann nahm für ihn das Drama seinen Lauf: Seine Tankanlage funktionierte nicht richtig und er musste in der letzten Runde nochmal zum Nachtanken an die Box. Somit waren die Chancen auf einen Sieg schon dahin. Ide konnte seine Pace aus dem Sprintrennen nicht mehr halten und fuhr dem Feld mehr oder weniger “hinterher”. Nach den Pflichtstopps aller Teilnehmer führte Lober knapp vor Rößler. Dann verabschiedete sich Lober unfreiwillig in der Bus-Stop-Schikane und zerstörte seinen Caddy nachhaltig. Auch Jürgen Ecken musste seinen Boliden abstellen, damit war Rößler ungefährdet an der Spitze und fuhr den Sieg locker nach Hause – allerdings nicht ganz so locker wie es zunächst aussah, denn am Ende musste er etwas Sprit sparen. Ganz unauffällig holte sich Noah Nevi Platz 2 und Ide wurde durch das Pech der Kontrahenten sogar noch Dritter und vervollständigt somit das Podium.

Nach der rauschenden Party im L.O.V.E. Motorhome wurde schon die nächste Strecke in Augenschein genommen: Okoyama in Japan. Wir freuen uns alle auf das nächste Spektakel!

Bericht: Ladits/Nevi