GT3 Cup in Sebring

Es war wieder einmal so weit: Der SD GT3 Cup gastierte in Sebring. Harald Ide versprach einen Großangriff und wollte nach Sebring als Gesamtführender seine Lieblingsstrecke verlassen. Originalton Ide: „ Ich bin hier unschlagbar und werde mir die Führung in der Gesamtwertung holen. Es wird schon Zeit, dass ich dem alten Ladits den Hintern versohle:“ Als wir Friedrich Ladits mit Ides Zitat konfrontierten, lächelte er nur nachsichtig und meinte:“ Wenns der Harald so sagt? Ich weiß nur, dass ich die Strecke auch sehr mag und möchte darauf hinweisen, dass auch noch andere Fahrer hier mitfahren. Es dreht sich nicht immer nur um Harald und mich. Ich denke da an Andreas Luther, der großartige Fortschritte gemacht hat oder an Jürgen Ecken, ok der kann besser in die Menge winken, aber das kann er gut. Nicht zu vergessen Ingo Lutz, der meist großen Worten nur kleine Taten folgen lässt. Martin „Hoschi“ Rößler, der verdammt schnell ist, aber auch öfters schnell draußen.  Zu guter Letzt darf man nie Noah Nevi außer Acht lassen. Er ist zwar in letzter Zeit etwas behäbig geworden, aber er ist immer für eine Überraschung gut.”

Mit diesen Vorzeichen starteten die Boliden ins Qualifying des Sprintrennens, wo sich Harald Ide sich an diesem Tage Friedrich Ladits geschlagen geben musste. Voller Wut zertrümmerte der erfolgsverwöhnte Harald in seiner Box die Getränkehalterung. Das Ergebnis:
1.   Ladits – 2.   Ide – 3.   Rößler – 4.   Luther – 5.   Lutz –  6.   Nevi – 7.   Ecken

So gings zur Startaufstellung. Die erwischte einen Bombenstart und übernahm die Führung doch er hielt dem Druck von Ladits nicht lange stand. Zähneknirschend musste er die Überlegenheit des Erzrivalen zur Kenntnis nehmen und sich mit P 2 zufrieden geben. Aber er schwor Rache im Hauptrennen. Aber auch dahinter gab es aufregende Fights und Ingo Lutz versuchte alles aber auch etwas zu viel. Jürgen Ecken hatte mit dem Ford GT keine Chance während Martin Rößler mit der Bremsbalance haderte. Also nichts neues beim SD Cup. Das Rennergebnis:

1.) Ladits –  2.) Ide –  3.) Rößler –  4.) Nevi – 5.) Lutz – 6.) Luther – 7.) Ecken

Harald Ide verweigerte die Reporterfragen mit dem Hinweis, dass er sich *piep piep Piep konzentrieren müsse und er dem *2 Minuten zensuriert* endlich den Arsch versohlen müsse…… Aber das Quali Ergebnis schaute wieder mal anders aus:

1.) Ladits  – 2.) Ide – 3.) Rößler – 4.) Luther – 5.) Lutz – 6.) Ecken – 7.) Nevi

Diesmal wurde fliegend gestartet und Ladits konnte die Führung behaupten. Es entspann sich ein vehementer Zweikampf der bei der Boxeneinfahrt von LADITS fast in einer Kollision mündete. Die Rennkommission brummte Ladits eine 15 Sekunden Strafe auf, damit schien das Rennen entschieden aber postwendend unterlief (wahrscheinlich voller Freude über Ladits Strafe) dem Harald ein Fehler und er kam direkt vor Ladits wieder aus der Box. Somit war der Kampf um den Sieg wieder neu eröffnet. Ladits schnappte sich Ide mit einem blitzsauberen Manöver und der nun völlig entnervte Harald versenke anschließend noch sein Auto in der Mauer und rettete am Ende noch P4. Die lange Zeit um P 3 kämpfenden Nevi und Lutz separierten sich am Ende auch noch und Lutz konnte dem Druck von Noah Nevi nicht standhalten erbte aber durch Ides Missgeschick doch noch den letzten Podestplatz. Ladits feierte ausgelassen seinen Doppelsieg während Harald Ide die Einladung doch mitzufeiern ausschlug und voller Gram Sebring verließ. Wir hoffen, dass diesmal nicht seine Hunde oder gar wer anderes seinen Gram ausbaden müssen.

Noah Nevi stieg wie immer staubtrocken und mit einer Zigarette in der rechten Hand aus seinem Z4 und konnte sich einen Seitenhieb auf Ingo Lutz nicht verkneifen: „Der Ingo soll mal fahren lernen, nicht immer nur große Töne spucken.“ Ingo Lutz nahms mit einem Lächeln und wer weiß schon was er diesmal in Noahs Bier gekippt hat? Jürgen Ecken nahm seinen Ausfall sportlich. Er hat ja immer seinen Flachmann dabei. Enttäuscht waren die zahlreichen Fans von Andreas Luther, von dem man sich erwartet hatte, dass er in den Zweikampf Ladits Ide einmischen könnte.
Martin „Hoschi-W*** alda“ Rößler verließ Sebring wie er gekommen war: Stockbesoffen und ohne Punkte. Das wars liebe Freunde aus Sebring bis zum nächsten mal wenn es wieder heißt: „Keep Racing“